Girard-Perregaux

Girard-Perregaux
Girard-Perregaux mit Sitz im schweizerischen Kanton Neuenburg ist eine der ältesten Uhrenmanufakturen der Schweiz. Der Name des Unternehmens entstand durch den Gründer Constant Othenin-Girard und dessen Ehefrau Marie Perregaux. Diesen Doppelnamen trägt die Firma seit 1856, nachdem sie sechs Jahre zuvor gegründet worden war. Die Chronometer des Unternehmens, bei denen sehr auf Genauigkeit der Uhrwerke geachtet wurde, erhielten darum verschiedene Preise, unter anderem auf der Weltausstellung in Paris. Einen der ersten größeren Aufträge der Uhrenindustrie erhielt das noch junge Unternehmen 1880 von der deutschen Kriegsmarine – die Herstellung von 2000 Herrenuhren.
1957 wurde eine Automatik-Armbanduhr vorgestellt, die Aufsehen erregte; ein weiterer Meilenstein war das erste mechanische Hochfrequenz-Werk, das 1966 den Jahrhundertpreis gewann. 1978 kam aus der Manufaktur das kleinste Quarzwerk der Welt – ein Jahr später wurde das Unternehmen verkauft. Nach der Herstellung von Quarzuhren wurde 1989 wieder die Herstellung mechanischer Uhren aufgenommen. Ein eigenes Museum erfreut seit der Jahrtausendwende die Besucher, die sich für die Uhrenherstellung im Vintage-Stil interessieren.