Jaeger LeCoultre

Jaeger LeCoultre
Die Uhrenmanufaktur LeCoultre wurde 1833 im Kanton Waadt der Schweiz von den zwei Brüdern Charles-Antoine und Francois-Ulysse LeCoultre gegründet. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Pariser Uhrmacher Edmond Jaeger, kam es 1937 zu einer Fusion beider Unternehmer unter dem Namen Jaeger-LeCoultre. Heute gehört JLC zum Richemont-Konzern. 1844 erfand LeCoultre das Millionometer, ein Gerät zur Messung von Mikrometerabständen. Auf der Weltaustellung 1851 in London erhielt LeCoultre mehrere Goldmedaillen für die verschiedenen Entwicklungen im Bereich der Mechanisierung und Präzision. Die Uhrenmarke produzierte bis Ende des 19. Jahrhunderts über 350 verschiedene Uhrenwerke.
Ab 1902 belieferte LeCoultre Patek Philippe mit Rohwerken. JLC fertigte Uhrwerke mit kleinen Komplikationen in Mini-Serie an. 2004 wurde seine erste hergestellte Armbanduhr mit großer Komplikation und kardanisch gelagerten Tourbillon vorgestellt. Die Modelle „Master Tourbillon“ und „Reverso Gyrotourbillon 2“ gewannen 2009 die ersten Preise eines Wettbewerbs für Chronometrie in LeLocle. Das Modell „Hybris Mechanica á Grande Sonnerie“ besitzt 26 Komplikationen und 1300 Einzelteile und ist somit die komplizierteste Armbanduhr weltweit.